Vitamin D3 ist in aller Munde. Es ist das Supplement, welches ich in 99,99% aller Fälle meinen Kunden empfehle. Wieso und weshalb du es auch nutzen solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Gleich am Anfang möchte ich sagen, dass die Dosierungen, die ich hier nenne, natürlich keine medizinischen Empfehlungen sind, dass dürfte ich ja gar nicht. Was du mit den Informationen anstellst, ist deine Sache. Wir verstehen uns.

 

Häufige Symptome für suboptimale Vitamin-D3-Spiegel, auch bekannt als Wintersyndrom

  • Erhöhter Appetit, insbesondere bei kalorienreichen Lebensmitteln
  • Verlangsamter Stoffwechsel
  • Erhöhte Fettaufnahme
  • Deutliche Gewichtszunahme
  • Hunger trotz ausreichender Nahrungsaufnahme
  • Schlechte Schlafqualität
  • Häufiges Erwachen
  • Schnarchen
  • Ruhelose Beine-Syndrom
  • Schlafapnoe
  • Ermüdung
  • Muskelschwäche
  • Geschwächtes Immunsystem
  • Veränderte (negativ) Darmflora
  • Saisonale Allergien
  • Asthma
  • Krebs
  • Grippe
  • Lyme-Borreliose und andere bisher seltene Viruserkrankungen
  • Multiple Sklerose
  • Depression

Auszug aus: Somerville, Judson. „Die optimale Dosis: Stellen Sie Ihre Gesundheit wieder her mit der Kraft von Vitamin D3.“

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vitamin D und D3?

Vitamin D ist ein Vitamin, welches wir über die Ernährung aufnehmen. Du findest es in Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Pilzen. Aus diesem Vitamin D bildet unser Körper zusammen mit UV-B-Strahlen und Cholsterin 25 OH Vitamin D (dieses nimmst du auch über Supplemente auf).

 

Dieses 25 OH Vitamin D wird in der Leber gespeichert und zusammen mit Magnesium zu Calcidiol umgewandelt. Das ist die inaktive Form von Vitamin D3. Die Aktivierung passiert vor allem in der Niere und es wird zu Calcitriol.

Calcidiol = inaktiv

Calcitriol = aktiv

Jetzt gibt es aber beim Thema Vitamin D 3 große Probleme:

Wie du weißt, benötigen wir ja UVB Strahlen. Diese werden natürlich von der Sonne zu uns geschickt. Das Problem in Deutschland ist aber, dass wir von Oktober bis April zu wenig davon abbekommen. Das bedeutet, dass wir nur von Mai bis September die Möglichkeit haben „natürlich“ die Vitamin D Speicher aufzufüllen. Auch hier würdest du nur von 11-15 Uhr genügend Strahlen abbekommen.

Hinzu kommt natürlich auch das Problem, dass wir Sonnencreme benutzen, die UVB Strahlen reflektiert. Somit haben wir keine Möglichkeit genügend Vitamin D3 zu produzieren.

Es gibt hierbei natürlich noch weitere Risikofaktoren:

  • Wenn du dunkelhäutig bist und in Deutschland lebst, wirst du zusätzlich weniger Vitamin D3 produzieren, wie jemand mit einem hellen Hauttyp.
  • Medikamente, wie Cholsterinsenker sorgen dafür, dass deinem Körper weniger Cholsterin zur Produktion zur Verfügung stehen.
  • Arbeitest du im Schichtsystem hast du ebenfalls Probleme, da du zur „Primetime“ arbeitest.
  • Wenn du übergewichtig und/oder Raucher bist, hast du noch einmal einen höheren Bedarf

Das letzte Problem sind eine falsche Berichterstattung, die Ängste schürt und falsche Empfehlungen.

Ganz häufig liest man Berichte, wie gefährlich Vitamin D3 sei. Hier gilt die Regel: Frage Experten und keine Journalisten. Jeder sollte in seinem Fachgebiet bleiben. Der Gehirnchirug operiert ja auch nur am Gehirn und nicht am Knie. Zur Dosierung kommen wir gleich.

Was aber auch ein großes Problem ist, sind die Empfehlungen.

  • Deutschland empfiehlt 800 IE
  • Italien empfiehlt 2.000 IE
  • Irland empfiehlt 4.000 IE

Irland empfiehlt also die fünffache Menge. Deutschland ist bei dem und natürlich dem gesamten Thema Supplemente und auch Ernährung anderen Ländern weit zurück.

Was du auch bedenken musst, ist, dass alle Dosierungen in Deutschland darauf ausgelegt sind, dass du keinen Mangel hast. Keinen Mangel haben und ein optimales Level haben, ist ein großer Unterschied.

Bekommst du Hartz IV, wirst du keinen Mangel haben und überleben. Wirst du aber ein optimales Leben führen? Eher nicht.

 

Kommen wir jetzt endlich zur Dosierung.

In Deutschland gibt es 2 verschiedene Maßeinheit, wenn du dir deinen Vitamin D Spiegel messen lässt:

  • ng/ml -> dieser wird meistens verwendet
  • nmol/L

Ng/ml ist das 2,5x von nmol/L:

  • 20ng/ml
  • 50nmol/L

Laut dem RKI* haben wir in Deutschland folgende Versorgung:

  • 30% sind unter 12ng/ml
  • 31% sind unter 20ng/ml
  • 39% sind über 20ng/ml

Im Idealfall bist du irgendwo zwischen 80-100ng/ml oder 200-250nmol/l.

Wie bekommst du diese Werte jetzt heraus und optimiert?

  1. Messen-> Entweder beim Arzt oder z.B. bequem zu Hause mit Cerascreen
  2. Vitamin D Rechner-> Sobald du deinen Messwert hast, nutze diesen Rechner und gebe dort deine Daten ein und der Rechner zeigt dir die Dosierung an, die du dafür benötigst, um auf optimale Werte zu kommen.
  3. Auffüllen und erhalten

Ich persönlich nehme Vitamin D3 in Kombination mit K2. Seit Jahren nutze ich folgende Tabletten. (Affiliate Link)

Bei dir kommt ein sehr hoher Wert bzw. Dosierung heraus? Keine Panik, lass mich dir folgendes Beispiel als Referenz nennen: Dein Körper produziert bei einem Sonnenbad (komplett nackt) je nach Hauttyp etwa 20.000 IE in 10 Minuten.

Würdest du also 60 Minuten in der Sonne brutzeln, dann sind das 120.000 IE (das ist natürlich nicht zu empfehlen, da du dir wohl eher vorher Verbrennungen zu ziehen würdest!)

Was ist mit einer Überdosierung?

Überdosierungen können bei etwa 500.000 bis 600.000 IE oder ab 300ng/ml passieren.

 

Ich persönlich nehme im Winter 10.000 IE und im Sommer 5.000 IE am Tag.

 

Ich hoffe, du hast jetzt einiges dazugelernt und wirst jetzt dieses Thema angehen. Vitamin D3 ist wirklich ein Gamechanger für gerade mal 10 bis 20 Cent am Tag. Ich kann dir versprechen, dass du aktuell höchstwahrscheinlich zu wenig Vitamin D3 produzierst. Sobald du deine Speicher auffüllst, wirst du von Tag zu Tag fitter und leistungsfähiger sein.

Dein Coach

Yannick

 

 

 

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