Deine Darmgesundheit entscheidet über deine Performance

Die Ernährung hat natürlich einen Einfluss auf deinen Darm und deine Leber. Die Nahrung, die man isst, beeinflusst diese beiden Organe massiv.

Habe immer im Hinterkopf, Essen ist nicht nur Essen – es sind Informationen. Die Art der Nahrung, die du isst, sowie die darin enthaltenen Nährstoffe (oder deren Mangel) lösen automatisch Prozesse aus, die bestimmen, wie dein Körper, deine Gesundheit und Ihr Schlaf aussehen werden.

Wissenschaftler haben entdeckt, dass der menschliche Darm eine Masse von Nervengewebe ist, die mit 30 Arten von Neurotransmittern gefüllt ist (genau wie das Gehirn) und herausgefunden, dass er viel mehr tut, als nur zu verdauen.

Aufgrund der enormen Menge an hirnähnlichem Gewebe im Darm hat er sich zu Recht den Titel „das zweite Gehirn“ verdient. Technisch besteht dieses zweite Gehirn aus rund 100 Millionen Neuronen, mehr als im Rückenmark oder sogar im peripheren Nervensystem. Im Grunde hat dein Bauch die Intelligenz, leicht Berechnungen durchzuführen, aber stattdessen konzentriert er sich darauf, so viel mehr zu tun.

Um das Ganze abzurunden, enthält der Darm mindestens 400-mal mehr Melatonin als die Zirbeldrüse in deinem Gehirn.

Wie sieht es mit der Leber aus?

Die Leber ist uns vor allem als “Filterorgan” bekannt. Die Funktionen dieses 1.200 bis 1.800g schweren Organs sind folgende:

  • Es ist ein Stoffwechselorgan und Nährstoffspeicher ( Glykogen, Fette, Aminosäuren, Vitamine und Metalle)
  • Gluconeogenese
  • Entgiftung und Ausscheidung
  • Produktion von Galle
  • Produktion von Plasmaprotein (Gerinnung)
  • Bildung Hormonen u. a. Somatomedine, Erythropoietin und Thrombopoietin 
  • Immunabwehr
  • Abbau von Erythrozyten (Rote B.) oder kann bei Mangel auch Knochenmark bei Blutbildung unterstützen
  • Bildungsstätte für Cholesterin -> Das In Abhängigkeit von Nahrungsangebot gebildet wird
  • Cholesterin wird auch zu Gallensäuren umgewandelt

 

Was steuert eigentlich unseren Darm?

Unter anderem sind es die Darmbakterien. Hier gibt es gute und schlechte Bakterien. Du hast ungefähr 10 Mal mehr Bakterien, die in und auf deinem Körper leben, als du menschliche Zellen hast, und die meisten von ihnen lagern in deinem Darm.

Wenn sie im natürlichen Gleichgewicht sind, helfen sie, dein Immunsystem, dein Verdauungssystem und sogar deinen Schlaf zu regulieren.

Es gibt Bakterien, die als freundliche Flora bezeichnet werden und eine enorme Resonanz mit unserer Gesundheit haben. Dann gibt es eine unfreundliche Flora oder opportunistische Bakterien, die viel Schaden anrichten können, wenn die Dinge aus den Fugen geraten. Jedoch spielen auch die unfreundlichen Bakterien eine Rolle. Es ist das Verhältnis, was am Ende des Tages eine Rolle spielt.

Was ich mit über gute und schlechte Bakterien gemeint habe, kann als dein Mikrobiom bezeichnet werden. Um eine normale Serotoninproduktion, Melatoninsekretion und eine optimale Hormonfunktion insgesamt zu unterstützen, musst du Dinge vermeiden, die deinem Mikrobiom schädigen und zu einer feindlichen Übernahme führen können.

Einige der Dinge, von denen nachgewiesen wurde, dass sie deinem Darmmikrobiom und deiner Leber schädigen, sind:

  • Toxine -> Auch Pestizide
  • Zucker
  • Antibiotika -> Es kann bis zu 1 Jahr dauern, bis sich dein Mikrobiom wieder im Normalzustand befindet, wenn du ein Breitbandantibiotikum genommen hast
  • Chemische Zusatzstoffe
  • Unverträglichkeiten, wie z.B. Gluten

Als Ernährungsregel gilt deswegen, dass du mehr LEBENSmittel und weniger NAHRUNGSmittel essen solltest. Je mehr Schadstoffe du in deinen Körper bringst, desto mehr und härter müssen diese beiden arbeiten.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Gehen wir mal kurz auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten ein:

Unverträglichkeiten, wie die Verdauung von einzelnen Kohlenhydraten.

Fruktose und Laktose zählen zu den häufigsten Stoffen im Zusammenhang mit einer Kohlenhydratmalabsorption. Die Kohlenhydrate gelangen bei den Patienten aufgrund unzureichender Aufspaltung und Resorption im Dünndarm ins Kolon. 

Es kommt hier zur Fermentierung durch Bakterien und es entstehen Gase und kurzkettige Fettsäuren. Meteorismus, Diarrhö und Schmerzen sind die typischen Symptome. 

Darüber hinaus gibt es auch noch Zöliakie. Vereinfacht ausgedrückt ist es eine starke Glutenunverträglichkeit, welche bei mindestens 1 von 500 Menschen auftritt. Es gibt jedoch eine hohe Dunkelziffer.

Gluten kommt in allen Getreiden vor. Bei der Zöialkie handelt es sich um eine starke Unverträglichkeit gegenüber Gliadin. 

Dieses Gliadin kann die Durchlässigkeit der Darmbarriere erhöhen. Das liegt daran, dass die Lektine durch die Fermentation, Einweichung und lange Teigführung verändert werden.  

Der Darm würde dann quasi “undicht”. Dadurch können Toxine, Bakterien, unverdaute Nährstoffe und Stoffwechselprodukte über die geschädigte Darmschleimhaut direkt in den Organismus gelangen und können Beschwerden unterschiedlichster Art hervorrufen. 

Daraus folgt, dass genau genommen kein Mensch Gluten verträgt. Die einen können nur besser damit leben, als die anderen. Das ist wie mit Alkohol. Ich wäre nach einer Flasche Wein betrunken und jemand anderes erst nach 3. Deswegen wollen wir glutenhaltige Lebensmittel soweit es geht vermeiden.

Tipps zur Verbesserung deiner Darmfunktion

Die häufigsten ursachen von Beschwerden in diesem Bereich sind Stress, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, zu geringe Produktion von Magen-& Gallensäften, Medikamentenmissbrauch (nein damit meine ich nicht, dass du ein Junkie bist, sondern, dass viele Ärzte eben immer nur Symptome statt Ursachen behandeln). Mit diesem Protokoll gehen wir bei dir die Sache an und erzielen eine Verbesserung. Entscheidend ist hier auch die Reihenfolge:

Stressmanagement

      1. Optimaler Umgang mit Stressigen Situationen
      2. Meditation 1-2x für 5-10 Minuten am Tag -> Box Breathing
        1. 4 Sekunden Einatmen
        2. 4 Sekunden Luftanhalten
        3. 4 Sekunden Ausatmen
        4. 4 Sekunden Halten

Potentielle Unverträglichkeiten vermeiden

      1. 1 Woche lang kein Getreide (alle Arten von Brot, Brötchen, Nudeln, Haferflocken, Mehl, Grieß, Couscous, Perlweizen, Ebly, Bulgur, Grütze, Schrot, Flocken, Kleie, gekeimtes Getreide, Brot, Gebäck, Brösel, Teigwaren, Knödel, Kuchen, Kekse, Waffel etc.
      2. Nach 7 Tagen kommt die “Pasta Party”-> Iss eine große Menge Nudeln/ Weißmehlbrötchen, etc.
      3. Solltest du eines dieser Symptome habe, dann hast du eine Glutenunverträglichkeit:
        1. Durchfall,
        2. Verstopfung,
        3. Blähungen,
        4. Bauchkrämpfe,
        5. Darmblutungen.
        6. Rötungen
        7. Schlechter Schlaf
      4. Zukünftig diese Produkte wirklich vermeiden

Bitter in den Mund, macht den Magen gesund

      1. Bitterstoffe regen Magensäure-& Gallensäureproduktion an
      2. Wenn dir bittere Lebensmittel extrem bitter vorkommen, dann ist das ein guter Indikator, dass du dort noch Potential zum Verbessern hast
      3. Iss mehr Bitterstoffe: Sie stecken vor allem in Lebensmitteln, wie Salaten wie Chicorée, Rucola, Endiviensalat, heimischen Kohlsorten wie Grünkohl und Rosenkohl, grünen Gemüsesorten wie Mangold oder Spinat, Kräutern, wie Löwenzahn, Brennnessel oder Giersch, „bitteren“ Gewürze wie Kurkuma , Senfkörner, Thymian, Estragon oder Zimt, Artischocken, Ingwer, Oliven und Auberginen.
      4. Kräutertee, wie dieser, können dir definitiv helfen. Achtung, er schmeckt echt eklig, aber wie sagt man so schön, Medizin die wirkt, schmeckt nicht

Den Darm unterstützen

  1.  mindestens 1x pro Woche fermentierte Lebensmittel essen (Sauerkraut, Kimchi, Kombucha, Kefir, Miso, Joghurt)
  2. Vermeide bzw. reduziere Gluten, Alkohol und Zucker
  3. Versuche (in Absprache mit deinem Arzt) den Einsatz von Antibiotika auf ein Minimum zu reduzieren
  1. Diese Supplemente unterstützen Verdauung und Darm
    1. Verdauungsenzyme
    2. Glutamin 20-40g / Tag
    3. Taurin 6g ( 30 Minuten Pre Bed)

 

Dein Coach

Yannick

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