Spätestens seit Jürgen Klinsmann für unsere Nationalmannschaft Athletiktraining speziell Krafttraining in ihre Trainingsroutine eingebaut hat, ist Athletiktraining auch in Deutschland im Fußball angekommen. Doch dieses Athletiktraining liegt immer noch 20-30 Jahre zurück…

Intelligent geplantes Kraft-& Athletiktraining hat enorme Vorteile und benötigt keinen großen Zeitaufwand.

Aktuelle Fehler im Fußball

Erst einmal, welche Fehler werden aktuell noch gemacht?

Die erste Fehlannahme im Fußballtraining ist, dass Fußball eine aerobe Sportart sei. Das stimmt leider nicht, denn wenn wir einmal die durchschnittliche Laufleistung von etwa 10km pro Spiel auf die 90 bzw. 105 Minuten herunter rechnen, ist es eine 10:30 Pace, was etwa auch die Pace ist, wenn jemand spazieren geht.

 

Fußball ist eine anaerobe Sportart, was bedeutet, dass durchschnittlich 10-30m gesprintet werden. Deswegen sollte hier der Fokus auf der Sprintleistung liegen und weniger auf der Ausdauer.

 

Die zweite Fehlannahme ist, dass ein höherer Muskelanteil den Spieler oder die Spielerinn langsamer machen würde.  Hier verweise ich einmal auf den schnellsten Mann der Welt, der 94kg bei etwa 6-8% Körperfett auf die Waage bringt.

Was könnte man besser machen?

Was sind die wichtigsten Punkte bzw. Vorteile, die du als Fußballer damit verbessern kannst?

Der wohl wichtigste Punkt ist die Verletzungsprophylaxe. Die häufigsten Verletzungen im Fußball sind Sprunggelenks-, Knie- & Leistenverletzungen. Diese Verletzungen kosten den Verein nicht nur viel Geld, sondern natürlich auch viel Zeit, wenn der Spieler deswegen ausfällt.

 

Diese Verletzungen passieren häufig durch eine zu schwache Kniestabilität, Oberschenkelrückseite und mangelnder Beweglichkeit. Diese 3 Ursachen können mit einem gut geplanten Krafttraining (2×30 Minuten pro Woche) behoben werden. Intelligentes Krafttraining ist die effizienteste Lösung um körperliche Leistungsfähigkeit zu maximieren und zu erhalten. Verletzungsbedingte Ausfälle lassen sich um mindestens 40% verringern und die Spieler werden generell leistungsfähiger. Dass sie dabei ihren Marktwert steigern, dürfte aus ihrer Sicht ein Anreiz sein.

Um Verletzungen zu reduzieren bzw. minimieren müssen folgende Punkte gegeben sein:

Der Körper muss über eine kräftige Muskulatur verfügen, die dem hohen Anforderungsprofil der Sportart auf Dauer standhält. Hier ein kleines Beispiel: Beim Joggen wirken bei jeder Landung das 4-6-fache des Körpergewichts auf das Knie, beim Sprinten kann es sich bis auf das 10-fache erhöhen.

Gerade deswegen sollte jeder Sportler daran interessiert sein, stark zu sein. Neben der Kraft ist natürlich auch die Beweglichkeit entscheidend. Je höher die aktive Beweglichkeit ist, desto geringer ist das Verletzungsrisiko.

 

Ein weiterer Vorteil ist eine höhere Sprintleistung durch eine Verbesserung der Maximalkraft.

Verletzungen zu reduzieren ist natürlich nur ein Punkt eines gezielten Athletiktrainings. Ein weiteres Ziel ist natürlich die Leistungssteigerung der Sportler. Für jeden Sportler ist es natürlich von Vorteil, wenn er oder sie schneller, stärker und koordinierter ist.

 

Gerade das Thema Schnelligkeit ist für den Fußball von Vorteil. Wenn die Geschwindigkeitskapazitäten höher als des Gegners sind, kommt man schneller ans Ziel. Wer schneller von der Stelle kommt, hat ganz klar einen Vorteil.

Etwas, was ganz oft missverstanden wird, ist, dass Athletiktraining mit “Bodybuilding” verglichen wird. Nur, weil man eine Kniebeuge mit einem hohen Gewicht ausführt, muss man nicht zwangsläufig so dicke Beine, wie ein Bodybuilder bekommen (was für die meisten Sportarten auch von Nachteil wäre).

Beim Athletiktraining geht es primär darum, die Leistungen zu steigern und weniger darum, Muskelmasse aufzubauen.

In den letzten Jahren hat sich tatsächlich einiges geändert. Leider werden meist veraltete und ineffektive Methoden verwendet. Agilitätsleitern und Hütchendrills verbessern weder Speed noch Agilität; sie sind reine Zeit- und Geldverschwendung. Der durchschnittliche Fussball-Spieler hat die Statur eines 16-Jährigen. Warum bringe ich den Punkt mit dem Aussehen?

Ganz einfach, weil die Optik mit dem Selbstbewusstsein korreliert. Je wohler sich jemand im eigenen Körper fühlt, desto selbstbewusster ist er/sie auf dem Platz. Die Zeiten von den schmächtigen Fußballern ist definitiv vorbei. Schauen wir uns zum Beispiel die körperliche Entwicklung von Christiano Ronaldo an, bemerken wir, wie sich seine komplette Physis verbessert hat.

Progressives, strukturiertes Krafttraining ist der nächste Schritt, um die Spieler und den Fussball auf das nächste Level zu heben.

 

Fazit

Athletik-und Krafttraining soll natürlich das klassische Training nicht ersetzen, sondern ergänzen. Hier ist eine Metapher für dich: Mit Krafttraining baust du den Motor, der durch Athletiktraining mit mehr PS ausgestattet wird. Diesen Hochleistungsmotor gilt es nun im sportartspezifischen Training auf die Strecke zu bringen und damit die nötigen Skills zu lernen.

 

Training ist natürlich nur ein Faktor, um die Performance zu verbessern. Ernährung, Regeneration, etc. sind natürlich weitere Punkte, die extrem wichtig sind.

 

Wenn du oder dein Verein Unterstützung bei der Umsetzung von Kraft-& Athletiktraining benötigen, dann sende mir gerne eine Nachricht und wir schauen uns an, wie ich dir/euch helfen kann.

 

Dein Yannick

Ps. Solltest du eine Frage zu diesem oder einem anderen Thema habe, schreibe mir einfach eine Nachricht auf:

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